Optimales Raumklima für Mensch und Möbel
Holz ist als hygroskopisches Material ein biologischer Werkstoff der Feuchtigkeit aufnimmt und Feuchtigkeit abgibt. Holz passt sich immer dem Raumklima an und infolgedessen verändert sich sowohl die Feuchte des Holzes als auch das Volumen.
Medizin und Wissenschaft empfehlen für zentralbeheizte Wohnräume eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45% und 55%. In diesem Bereich liegt die Holzfeuchtigkeit zwischen 7 und 9% dadurch schwindet oder quillt das Holz kaum. Konstruktionsbedingt kann das Möbel Schwankungen der Luftfeuchte durch Quellen oder Schwinden ohne Schaden ausgleichen. Extreme Abweichungen über längere Zeit führt zu Rissen, Maßänderungen und Verzug. Besonders in der Heizperiode ist meist eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit vorhanden. Durch Lüften, Aufstellen von Verdunstungsschalen oder durch einen Luftbefeuchter wird die Luftfeuchtigkeit wieder angehoben und das Holz nimmt seine ursprüngliche Ausgangsform wieder an.
Natürliche Veränderung der Farbe des Holzes
Sonneneinstrahlung und Tageslicht sind Faktoren, die die Holzfarbe und den Charakter des Möbel natürlich verändern lassen. Beim Vergilben wird das zur Farbgebung wichtige lignin im Holz durch UV Strahlung zersetzt. Je intensiver die UV Strahlung ist, desto schneller tritt diese Reaktion auf.


